Das Unternehmen für künstliche Intelligenz Anthropic hat am Montag eine Klage gegen die Verwaltung von Präsident Donald Trump eingereicht, in der es die Aufnahme auf die schwarze Liste und die Einstufung als Bedrohung für die nationale Sicherheit anfechtet.
In der Klage, die beim US-Bezirksgericht für den Norddistrikt Kalifornien eingereicht wurde, behauptet das Unternehmen, dass die Maßnahmen der Regierung "präzedenzlos und illegal" seien und irreparablen Schaden verursachen. Die Dokumente zeigen, dass die Verträge mit der Bundesregierung annulliert wurden und private Partnerschaften nun in Frage stehen, was das Unternehmen kurzfristig finanziell belasten könnte.
Außerdem warnt Anthropic, dass sein Ruf und seine grundlegenden Freiheiten bedroht sind. Die Klage folgt einem kürzlichen Streit mit der Trump-Administration über die Nutzung seiner künstlichen Intelligenz in militärischen Anwendungen.
Das Unternehmen wurde als Risiko für die Lieferkette eingestuft, was Einschränkungen bei der Nutzung seiner Technologien durch Verteidigungsauftragnehmer mit sich bringt.
Trump forderte die Bundesbehörden auf, die Nutzung der Technologie von Anthropic einzustellen und behauptete, dass sie von "einem radikalen linken Unternehmen" betrieben werde. Anthropic fordert das Gericht auf, diese Einstufung aufzuheben und die Maßnahmen bis zum Abschluss des Verfahrens auszusetzen.
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