Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, erklärte, dass sich die Situation der Ölversorgung im April erheblich verschlechtert hat, mit Verlusten von etwa 13 Millionen Barrel pro Tag. Diese Unterbrechung in der Versorgung, die sich noch nicht vollständig in den Marktpreisen widerspiegelt, deutet auf eine schwere Störung hin. Birol betonte, dass im Gegensatz zu den durch die russische Invasion in der Ukraine betroffenen Gasen die Ölverluste viel größer sind, was das Ausmaß der aktuellen Krise verdeutlicht.
Über ein Drittel der 80 Energieanlagen in der Region haben schwere Schäden erlitten, und die Wiederinbetriebnahme könnte bis zu zwei Jahre dauern, was die mittelfristige Unsicherheit verlängert. Die IEA ist bereit, durch die Freigabe strategischer Reserven einzugreifen, falls dies erforderlich ist. In diesem Zusammenhang analysieren der Internationale Währungsfonds und die Weltbank die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts und bereiten Dutzende von Milliarden Dollar vor, um die betroffenen Volkswirtschaften zu unterstützen. Birol beschrieb die Situation als 'die größte Energie-Sicherheitskrise in der Geschichte' und betonte, dass die Auswirkungen alle Staaten betreffen werden und die Entwicklung der Ölpreise ein entscheidender Indikator für die globale Wirtschaft in den kommenden Monaten sein wird.
Quellen
Neueste Nachrichten
16:45
16:41
16:29
16:29
16:16
Mehr Nachrichten ansehen