Forscher der Emory-Universität haben eine Studie durchgeführt, die den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und dem erhöhten Risiko, an Alzheimer zu erkranken, bei älteren Menschen aufzeigt. Durch die Analyse von Daten von über 27,8 Millionen Medicare-Empfängern über 65 Jahren hat die Studie gezeigt, dass eine langfristige Exposition gegenüber feinen Partikeln mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Demenz verbunden ist. Diese Assoziation ist bei Personen, die zuvor einen Schlaganfall hatten, ausgeprägter, was darauf hindeutet, dass sie anfälliger für die schädlichen Auswirkungen der Verschmutzung auf das Gehirn sind. Die Studie hebt hervor, dass Luftverschmutzung die Struktur des Gehirns direkt beeinflusst, nicht nur durch die Verschlimmerung anderer chronischer Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Depression. Die Ergebnisse deuten auf eine wichtige Schnittstelle zwischen Umwelt- und vaskulären Risikofaktoren hin und betonen die Notwendigkeit, Luftverschmutzung als Risikofaktor für die psychische Gesundheit älterer Menschen anzugehen.
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