Auf der Sicherheitskonferenz in München betonte Ursula von der Leyen die Bedeutung der Schaffung eines gegenseitigen Verteidigungspakts im Rahmen der Europäischen Union, gemäß Artikel 42(7) des Gründungsvertrags der EU. Sie erklärte, dass die gegenseitige Verteidigung nicht optional, sondern eine kollektive Verpflichtung sei, und hob hervor, dass die EU schneller und entschlossener auf die aktuellen internationalen Herausforderungen reagieren müsse. Von der Leyen schlug vor, dass die Union, um dies zu erleichtern, auf die Einstimmigkeit verzichten und Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit treffen sollte. Dieser Vorschlag kommt im Kontext, in dem die USA ihre Unterstützung für die NATO reduzieren, und der deutsche Kanzler Friedrich Merz ebenfalls Gespräche über Artikel 42.7 gefordert hat.
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