Auf dem European Pulse Forum in Barcelona erklärte der Premierminister von Montenegro, Milojko Spajić, dass der Beitritt zur Europäischen Union nicht mehr nur eine Geschichte über finanzielle Unterstützung für Infrastruktur ist, sondern ein Engagement für gemeinsame Werte und ein Friedensprojekt widerspiegelt. Montenegro, das 2012 mit den Beitrittsverhandlungen begann, wird als Hauptkandidat angesehen.
Spajić betonte die Bedeutung des europäischen Binnenmarktes und der gemeinsamen Werte und erwähnte, dass der Beitritt den Westbalkanern Hoffnung geben würde. Obwohl einige Mitgliedstaaten skeptisch gegenüber einer Erweiterung sind, hat Montenegro 14 der 33 für den Beitritt erforderlichen Kapitel abgeschlossen und plant, den Prozess bis 2028 abzuschließen. Der Premierminister erklärte, dass die umgesetzten Reformen ohne Präzedenzfall sind und dass Podgorica zuversichtlich ist, die verbleibenden Kapitel bis Ende 2026 abzuschließen.
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