Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Europäische Union aufgefordert, sich gegen externe Einmischungen in Wahlen, insbesondere in sozialen Netzwerken, zu "mobilisieren", indem sie einen "demokratischen Schutzschild" implementiert. Bei seiner Ankunft in Brüssel zum EU-Gipfel betonte Macron die Notwendigkeit, die europäischen Demokratien vor Informationsmanipulationen zu schützen und nannte den Fall Sloweniens, wo Premierminister Robert Golob Opfer externer Einmischungen war.
Macron forderte die Europäische Kommission auf, Richtlinien zu erarbeiten, um digitale Plattformen zu verpflichten, einschließlich der Bewertung systemischer Risiken während des Wahlzeitraums. Frankreich möchte, dass soziale Netzwerke gefälschte Konten, illegale Inhalte und durch künstliche Intelligenz erzeugte Manipulationen verhindern, um so die Integrität der Wahlprozesse zu gewährleisten.
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