Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat am Sonntag den Start einer hochrangigen Gruppe aus ehemaligen politischen und militärischen Führungspersönlichkeiten abgesagt, nachdem mehrere Mitgliedstaaten Druck ausgeübt hatten. Die Initiative sollte am Montag in Brüssel vorgestellt werden, doch einige Hauptstädte waren der Ansicht, dass der Zeitpunkt für die Gründung der Gruppe nicht geeignet sei.
Die von Kallas als Treffen der „klügsten Köpfe“ bezeichnete Gruppe sollte rasch Vorschläge zur Schließung der Verteidigungslücken der EU erarbeiten. An der Veranstaltung sollten etwa 150 Vertreter der europäischen Institutionen, der NATO, der Wissenschaft und von Denkfabriken teilnehmen.
Diplomaten zufolge sollte die Gruppe vom ehemaligen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen geleitet werden und ehemalige Verteidigungsminister umfassen, darunter den Esten Jüri Luik und die Französin Florence Parly. Außerdem waren Vertreter Deutschlands, des Vereinigten Königreichs und der Ukraine vorgesehen.
Die Absage erfolgt vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen über die Reform des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Kallas lehnt die französisch-deutschen Pläne ab, von denen ihre Verbündeten befürchten, dass sie der Europäischen Kommission eine stärkere Kontrolle über die Außenpolitik ermöglichen könnten. Diplomaten warnten zudem, dass sich die neue Gruppe mit der Arbeit des EU-Kommissars für Verteidigung, Andrius Kubilius, überschneiden könnte. Die genauen Gründe für die Entscheidung bleiben umstritten; genannt wurden sowohl mangelnde Koordination als auch Unstimmigkeiten über die Mitglieder der Gruppe und die Innenpolitik Italiens. «,
Die von Kallas als Treffen der „klügsten Köpfe“ bezeichnete Gruppe sollte rasch Vorschläge zur Schließung der Verteidigungslücken der EU erarbeiten. An der Veranstaltung sollten etwa 150 Vertreter der europäischen Institutionen, der NATO, der Wissenschaft und von Denkfabriken teilnehmen.
Diplomaten zufolge sollte die Gruppe vom ehemaligen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen geleitet werden und ehemalige Verteidigungsminister umfassen, darunter den Esten Jüri Luik und die Französin Florence Parly. Außerdem waren Vertreter Deutschlands, des Vereinigten Königreichs und der Ukraine vorgesehen.
Die Absage erfolgt vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen über die Reform des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Kallas lehnt die französisch-deutschen Pläne ab, von denen ihre Verbündeten befürchten, dass sie der Europäischen Kommission eine stärkere Kontrolle über die Außenpolitik ermöglichen könnten. Diplomaten warnten zudem, dass sich die neue Gruppe mit der Arbeit des EU-Kommissars für Verteidigung, Andrius Kubilius, überschneiden könnte. Die genauen Gründe für die Entscheidung bleiben umstritten; genannt wurden sowohl mangelnde Koordination als auch Unstimmigkeiten über die Mitglieder der Gruppe und die Innenpolitik Italiens. «,
Quellen
Lovitură pentru Kaja Kallis: șefa diplomației UE, forțată să renunțe la noul grup de apărare la nivel înalt
Kaja Kallas anulează grupul european de apărare. Șefa diplomației europene a cedat la presiunile statelor membre
Lovitură pentru șefa diplomației europene. Kaja Kallas, obligată să renunțe la lansarea unui nou "grup de nivel înalt" din cauza presiunilor din partea statelor UE
Înfrângere tăcută pentru Kaja Kallas. Un nou grup UE de consultanță în politică externă, anulat „din fașă”
Kaja Kallas, nevoită să renunţe la noul grup european de apărare la nivel înalt într-o lovitură pentru mandatul său
Kallas scraps new high-level European defense group in fresh blow to her leadership
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