Ursula von der Leyen hat die europäische Altersverifikationsanwendung als Lösung zum Schutz von Minderjährigen online vorgestellt, aber Sicherheitsexperten haben schnell ernsthafte Schwachstellen entdeckt. Dazu gehören die ungeschützte Speicherung sensibler Daten und einfache Umgehungsmethoden für die biometrische Authentifizierung.
Die Anwendung, die das Alter der Nutzer bestätigen soll, ohne deren Identität preiszugeben, erweist sich als fragil, und ein Erwachsener könnte einem Minderjährigen erlauben, sie ohne Einschränkungen zu nutzen. Kritiker, darunter Thomas Lohninger von epicenter.works, betonen, dass das Problem nicht nur die Anwendung selbst ist, sondern auch die Spannung zwischen dem Online-Schutz von Kindern und den Risiken einer dauerhaften Identifizierung.
Das Projekt, das mit einem Budget von vier Millionen Euro entwickelt wurde, wurde von über 400 Forschern angefochten, die ein unabhängiges Audit fordern.
Darüber hinaus steigen die Sicherheitsrisiken, und die Nutzer sind gezwungen, sensible Daten bereitzustellen, um auf Dienste zuzugreifen, die zuvor keine solchen Überprüfungen erforderten.
Erfahrungen aus anderen Ländern deuten darauf hin, dass ähnliche Einschränkungen die Risiken nicht signifikant reduzieren, sondern die Nutzer zu weniger regulierten Plattformen drängen können.
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