Der Pakt der Europäischen Union über Migration und Asyl tritt am Freitag nach einer Übergangszeit von 12 Monaten in Kraft. Er verschärft die Asylregeln, indem er obligatorische Grenzkontrollen und vereinfachte Verfahren einführt, führt jedoch auch einen "Solidaritätsmechanismus" mit verbindlichen Quoten für Flüchtlinge für die Mitgliedstaaten ein. Staaten, die sich weigern, Migranten aufzunehmen, müssen einen Beitrag von 20.000 Euro für jeden abgelehnten Migranten zahlen.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die schnelle Identifizierung illegaler Migranten und ein halb-schnelles Verfahren von 12 Wochen zur Prüfung von Asylanträgen. Der Pakt zielt auch darauf ab, die am stärksten von Migration betroffenen Länder wie Spanien, Italien, Griechenland und Zypern zu unterstützen. Darüber hinaus wird ein technologischer Rahmen zur Sicherung der Außengrenzen implementiert, einschließlich digitaler Systeme zur biometrischen Identifizierung von Reisenden. Das Konzept der "Instrumentalisierung" wird es den von geopolitischen Herausforderungen betroffenen Staaten ermöglichen, strenge Grenzkontrollen anzuwenden.
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