Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ein Wirtschaftsbulletin veröffentlicht, in dem sie schätzt, dass die Inflation im dritten Quartal auf 2,8 % sinken wird, bedingt durch den Rückgang der Preise für Energierohstoffe. Dennoch warnt die EZB, dass ein anhaltender Krieg im Nahen Osten zu einem Anstieg der Energiepreise führen könnte, was die Inflation in der Eurozone beeinflussen würde.
Der Zinssatz für Bankeinlagen wurde bei 2 % gehalten, aber einige Mitglieder des Gouverneursrates halten eine Erhöhung der Zinssätze in der nächsten Sitzung für verfrüht. Die EZB betont, dass die Inflation hartnäckiger werden könnte, wenn die Löhne als Reaktion auf die steigenden Energiekosten steigen.
Außerdem sind die Preise für Lebensmittel seit Dezember 2025 um 84 % gestiegen, und die Gaspreise in Europa sind um 98 % gestiegen, im Kontext historisch niedriger Bestände. Die EZB schätzt, dass die Eurozone aufgrund von Wettbewerbsproblemen und der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf die Finanzmärkte Marktanteile auf globaler Ebene verlieren wird.
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