Österreich wird eine bedeutende Änderung im Gesundheitssystem umsetzen, indem die klinische psychologische Behandlung ab 2026 als vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckte Leistung aufgenommen wird. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat angekündigt, dass Patienten diese Dienstleistungen nicht mehr im Voraus bezahlen müssen, was den Zugang zur psychologischen Unterstützung erleichtert, angesichts einer konstanten Zunahme der Nachfrage nach psychischer Gesundheit. Bis jetzt sahen sich Personen, die staatlich erstattete Behandlungen suchten, langen Wartelisten und hohen Kosten gegenüber, aber diese neue Maßnahme wird jährlich etwa 120.700 Behandlungseinheiten bereitstellen, die über eine zentrale Servicestelle verwaltet werden.
Der Präsident der ÖGK, Andreas Huss, betonte die Bedeutung dieser Initiative zur Standardisierung der psychosozialen Versorgung, und die Präsidentin der BÖP, Dr. Beate Wimmer-Puchinger, begrüßte sie als einen entscheidenden Schritt für die psychische Gesundheit in Österreich. Dennoch ist die Bundesfinanzierung nur bis 2028 garantiert, und das Ziel ist es, eine dauerhafte Finanzierung für dieses System zu erreichen.
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