Der kommissarische Bildungsminister Mihai Dimian weist die Vorstellung zurück, dass im Bildungssystem „Chaos“ herrsche, und betont, dass die Probleme mit Geduld, Kontinuität und angepassten Maßnahmen angegangen werden müssten. In einem Facebook-Post erklärte er, dass ihm bereits am ersten Tag seiner Amtszeit das Bild einer allgemeinen Krise vermittelt worden sei, unter anderem durch Warnungen bezüglich der Organisation der Probesimulationen für die Nationalevaluierung.
Dimian erklärt, dass in Wirklichkeit über 97 % der Schulen die Probesimulationen in der ersten Phase organisiert hätten, während weitere 1,5 % an einer zweiten Phase teilgenommen hätten. Er wies auch die Prognosen zurück, wonach es im Bildungswesen nach Abschluss der PNRR-Projekte und der Organisation der Abiturprüfung zu einem „Chaos“ kommen werde, und betonte, dass Rumänien die Bildungskomponente des PNRR erfolgreich abgeschlossen habe und die Ergebnisse bei der Abiturprüfung die besten des vergangenen Jahrzehnts gewesen seien.
Der Minister wies darauf hin, dass das Bildungsministerium mehr als 6.000 Kreditverwalter, über 300.000 Beschäftigte, rund 3,5 Millionen Schülerinnen, Schüler und Studierende sowie etwa 7.000 PNRR-Projekte koordiniere. In einem derart umfangreichen System seien Probleme und Unzufriedenheit, so Dimian, unvermeidlich, doch seien diese nicht gleichbedeutend mit Chaos. Dimian verglich die Situation mit dem „Schmetterlingseffekt“ und erklärte, dass es nicht notwendig sei, bei jeder Schwierigkeit einen „Hurrikan“ zu erwarten.
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