Das Vereinigte Königreich hat angekündigt, dass es ab 2027 wieder am Erasmus+-Programm teilnehmen wird, zum ersten Mal seit dem Brexit. Die britische Regierung hat eine Reintegrationvereinbarung mit einem Budget von 570 Millionen Pfund getroffen, die es jungen Menschen im Vereinigten Königreich ermöglicht, an Studien und Programmen zum Austausch von beruflichen Erfahrungen innerhalb der Europäischen Union teilzunehmen. Etwa 100.000 Personen könnten im ersten Jahr von diesem Programm profitieren, darunter Studierende und Erwachsene, die Ausbildungskurse besuchen.
Die Entscheidung ermöglicht britischen Studierenden, bis zu einem Jahr an europäischen Universitäten ohne zusätzliche Gebühren zu studieren, während Universitäten im Vereinigten Königreich europäische Studierende unter denselben Bedingungen aufnehmen können. Die Teilnehmer werden Zuschüsse erhalten, um die Lebenshaltungskosten im Ausland zu decken.
Das Erasmus-Programm, das 1987 ins Leben gerufen wurde, hat sich im Laufe der Jahre ausgeweitet, um Praktika und kulturelle Aktivitäten einzuschließen. Das Vereinigte Königreich hat das Programm nach dem Brexit verlassen, aber die Rückkehr wird von EU-Beamten als "großer Schritt nach vorne" angesehen, die die Bedeutung der Stärkung der Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union betonen.
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