Der russische Abgeordnete Aleksei Juravliov, Vizepräsident der Verteidigungskommission der Staatsduma, hat die Bombardierung der rumänischen und bulgarischen Häfen gefordert, um die Versorgung der Ukraine mit Waffen und militärischer Ausrüstung zu verhindern. In einem Interview mit der Publikation Lenta.ru erklärte Juravliov, dass die Ukraine vollständig von Waffen aus dem Ausland abhängig sei und dass die Zerstörung der ukrainischen Produktionskapazitäten eine schwierige Aufgabe sei. Er schlug vor, dass es effizienter sei, die Hafeninfrastruktur in Rumänien und Bulgarien anzugreifen, um die Logistik der Versorgung zu unterbrechen. Seine Aussagen kommen vor dem Hintergrund der jüngsten ukrainischen Angriffe auf russische Häfen, die zu einer Blockade der Ölexporte Russlands geführt haben. Analysten schätzen, dass die Ukraine in diesem Jahr 40 % der Exportkapazität Russlands für Öl zerstört hat.
Im Kontext der Bedrohungen hat Wladimir Putin ein Gesetz erlassen, das privaten Sicherheitsfirmen erlaubt, Schusswaffen zum Schutz kritischer Energieanlagen zu verwenden, um Angriffe auf diese zu verhindern. Russland hat außerdem angekündigt, dass es auf Reservisten zurückgreifen wird, um die zivile Infrastruktur, einschließlich der Ölraffinerien, zu verteidigen.
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