Laut einer Analyse, die von der Asociația Energia Inteligentă (AEI) veröffentlicht wurde, steht Rumänien an erster Stelle in der Europäischen Union hinsichtlich der realen Belastung durch die Strompreise. Obwohl der nominale Strompreis 21 % unter dem EU-Durchschnitt liegt, wird er, wenn er an die Kaufkraft (PPP) angepasst wird, um 15 % höher. Der Präsident der AEI, Dumitru Chisăliță, erklärt, dass die niedrigen nominalen Preise die wirtschaftliche Realität der Rumänen nicht widerspiegeln, die mit einer geringen Kaufkraft konfrontiert sind.
Rumänien hat hohe Verteilungs- und Transportkosten, und die Struktur des Energiemarktes, die von regionaler Volatilität beeinflusst wird, trägt zu höheren Preisen bei. Die Verteilungs- und Transporttarife, die an die Kaufkraft angepasst sind, setzen Rumänien an die Spitze der EU. Chisăliță schlägt vor, dass die Tarife durch die Steigerung der Effizienz der Netze und des durchgeleiteten Energievolumens gesenkt werden könnten. Er betont auch die Notwendigkeit einer gezielten Fiskalpolitik zur Senkung der Energiesteuern, was die finanzielle Belastung der Verbraucher verringern könnte.
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