Die Beamten des Dienstes für Kriminalermittlungen und des Büros für Sonderoperationen der IPJ Timiș haben am Dienstagmorgen zwei Mitglieder der Familie Cârpaci festgenommen, im Rahmen einer Operation, die in Caransebeș, im Kreis Caraș-Severin, durchgeführt wurde. Diese, Grad Cârpaci, bekannt als "Finanzminister", und seine Frau, werden in Rumänien und Deutschland wegen Sklaverei und Menschenhandel gesucht. Während ihres Aufenthalts in München isolierten die beiden einen Mann, der aus Rumänien gebracht wurde, und beschlagnahmten seine Dokumente. Unter der Drohung, dass sie seine Verwandten umbringen würden, wurde der Mann gezwungen, Grad Cârpaci eine Niere zu spenden, wobei ihm 15.000 Euro und eine Wohnung in Timișoara versprochen wurden.
Der Eingriff fand in einem Krankenhaus in Freiburg statt, aber nach dem Eingriff erhielt das Opfer nichts und blieb unter der Kontrolle der Familie Cârpaci. Die deutschen Behörden, zusammen mit DIICOT Timișoara, durchsuchten deren Villa und beschlagnahmten relevante Beweise. Gegen die beiden wurde ein europäischer Haftbefehl wegen Menschenhandels, Körperverletzung und anderer Straftaten erlassen. Jetzt befinden sie sich in Polizeigewahrsam und sollen zur Bestätigung des Haftbefehls vor das Berufungsgericht Timișoara gebracht werden.
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