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Zwei Rumänen, ein 55-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau, wurden in Deutschland von Polizisten angehalten, während sie nach Österreich unterwegs waren. Die Kontrolle fand am Abend des 10. September auf der Autobahn A3 im Bereich der Raststätte Donautal-West nahe Passau statt.
Die in Zivil eingesetzten Verkehrspolizisten hielten gegen 21:30 Uhr einen in Rumänien zugelassenen Volkswagen Tiguan an. Im Fahrzeug wurden fast 10.000 Euro Bargeld und zwei Luxusuhren mit einem Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro gefunden.
Die Überprüfungen ergaben, dass eine der Uhren Anfang Juni des vergangenen Jahres im Bundesland Hessen als gestohlen gemeldet worden war und mit einem Raubüberfall in Verbindung stand. Die beiden legten keine Dokumente vor, die die Herkunft des Geldes oder der zweiten Uhr belegten.
Die Ermittler beschlagnahmten das Geld, die Uhren und die Mobiltelefone, und die beiden Rumänen wurden vorübergehend festgenommen. Anschließend wurde ein Durchsuchungsbeschluss für ihre Wohnung im Bundesland Baden-Württemberg erwirkt.
Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Passau unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Passau geführt. Gegenstand der Ermittlungen sind der Verdacht auf Geldwäsche und die Entgegennahme von Diebesgut. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden freigelassen, und die Ermittlungen dauern an.
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