Sechs Personen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren werden von den DIICOT-Staatsanwälten und der Polizei in Caraș-Severin wegen der Bildung einer organisierten kriminellen Vereinigung und der Schleusung von Migranten untersucht. Am Samstag führten die Ermittler im Kreis sechs Hausdurchsuchungen durch. Die Ermittlungen richten sich gegen ein pyramidenartig organisiertes Netzwerk, das auf die Anwerbung, Anleitung, Begleitung, Unterbringung und den illegalen Transport von Migranten spezialisiert war.
Nach Angaben der rumänischen Generalinspektion der Polizei (IGPR) soll die Gruppe seit 2023 koordiniert gehandelt haben. Sie organisierte aufeinanderfolgende Transporte und versteckte die Migranten in Lastzügen, um sie illegal durch Rumänien zu schleusen und nach Ungarn, Österreich und Deutschland zu bringen.
Im August 2023 entdeckten die Behörden 60 Personen aus Ägypten, Pakistan, Bangladesch, Indien und Ghana, die nach Ansicht der Ermittler von diesem Netzwerk illegal ins Land gebracht worden waren.
Die Verdächtigen werden am Sitz des DIICOT – Territorialbüro Caraș-Severin vernommen. An dem Einsatz beteiligten sich Polizisten aus Timișoara, Arad und Caransebeș, Grenzpolizisten aus Nădlac, Einsatzkräfte des Dienstes für Sondereinsätze sowie Gendarmen.
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