Mircea Răceanu, im Alter von 90 Jahren, ist in den Vereinigten Staaten verstorben und war einer der wichtigsten Deserteure des rumänischen kommunistischen Regimes. Er galt als der zweitwichtigste Deserteur nach Ion Mihai Pacepa und hatte eine bemerkenswerte diplomatische Karriere, indem er die Direktion 'Amerika' im Außenministerium leitete.
Er wurde am 31. Januar 1989 verhaftet, wegen Spionage für die Vereinigten Staaten angeklagt und im Juli 1989 zum Tode verurteilt, wobei die Strafe später auf 20 Jahre Gefängnis umgewandelt wurde. Sein Fall erregte internationale Aufmerksamkeit und wurde als Symbol der politischen Repression angesehen.
Nach der Revolution von 1989 ließ sich Răceanu in den USA nieder, wo er amerikanischer Staatsbürger wurde, und im Jahr 2000 hob der Oberste Gerichtshof sein Urteil auf. Im Jahr 2002 wurde er von Präsident Ion Iliescu mit dem Nationalen Orden 'Für Verdienst' ausgezeichnet.
Răceanu behauptete, dass seine Aktionen darauf abzielten, das kommunistische Regime von innen heraus zu untergraben.
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