EU-Kommissarin Hadja Lahbib hat Rumänien am Donnerstag für seinen Beitrag zum Europäischen Katastrophenschutzmechanismus und die Unterstützung von Staaten gelobt, die von Katastrophen betroffen sind. Sie betonte, dass Rumänien in den vergangenen zehn Jahren 49-mal andere Länder unterstützt habe, während es zehnmal europäische Hilfe angefordert habe.
In diesem Jahr hat Rumänien 200 Feuerwehrleute für Einsätze nach Frankreich und Griechenland entsandt. Davon waren 80 in Frankreich vorpositioniert, während 40 nach der Aktivierung des europäischen Mechanismus am Einsatz in Bordeaux teilnahmen. Weitere 120 rumänische Feuerwehrleute befinden sich bis nächste Woche in Griechenland.
Lahbib hob außerdem hervor, dass der erste Hubschrauber der neuen rescEU-Flotte mit Standort in Rumänien seinen Einsatz bei Missionen aufgenommen hat. Das Fluggerät und die rumänischen Teams wurden unter anderem mobilisiert, nachdem Serbien um Hilfe ersucht hatte.
Die EU-Kommissarin erklärte ferner, dass Rumänien zur Evakuierung von mehr als 180 Patienten aus Gaza, der Ukraine, Nordmazedonien und der Schweiz beigetragen habe, darunter 57 Kinder aus Gaza. Sie stellte die Krisenvorsorge in Zusammenhang mit sozialer Inklusion und warnte, dass Kriege, Drohnenangriffe, Sabotage, Brände und gesundheitliche Notlagen Krisen zunehmend komplexer machten.
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