Hadja Lahbib wurde am Donnerstag, dem 10. September, im Rahmen ihres offiziellen Besuchs in Rumänien von Präsident Nicușor Dan im Cotroceni-Palast empfangen. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Vorbereitung auf Krisensituationen, den europäischen Katastrophenschutz und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten angesichts immer komplexerer Risiken.
Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichheit, Vorsorge und Krisenmanagement, wies auf klimatische, geopolitische und technologische Bedrohungen hin, die sich verbinden und Kettenreaktionen auslösen können. Zu den genannten Beispielen gehörten Drohnenvorfälle im Raum Galați und der sehr niedrige Wasserstand der Donau.
Auf dem Programm ihres Besuchs in Bukarest stehen Treffen mit dem kommissarischen Ministerpräsidenten Ilie Bolojan, Mitgliedern der Parlamentsausschüsse für europäische Angelegenheiten und dem Staatssekretär Raed Arafat. Rumänien spielt eine aktive Rolle in den europäischen Katastrophenschutzmechanismen und hat sich in diesem Jahr an Unterstützungsmaßnahmen zur Bekämpfung von Vegetationsbränden in anderen europäischen Staaten beteiligt.
Der Besuch findet vor dem Hintergrund der 2025 ins Leben gerufenen Strategie der Europäischen Union für Vorsorge statt. Das Dokument zielt darauf ab, die Reaktionsfähigkeit auf Extremereignisse, technologische Risiken, Bedrohungen der Infrastruktur und geopolitische Situationen zu stärken. Nach Bukarest setzt Hadja Lahbib ihre Reise in der Republik Moldau vom 10. bis 11. September fort.
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