Der ehemalige Landwirtschaftsminister Florin Barbu erklärte, er würde ohne zu zögern Fleisch von einem Schaf essen, von dem er weiß, dass es krank und ungeimpft ist. Die Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Europäische Kommission bis zum Jahresende Exporte von Schafen und Ziegen aus Rumänien verboten hat.
Auf die Frage, ob er solches Fleisch verzehren würde, antwortete Barbu bejahend und erklärte, dass davon kein Risiko für die Gesundheit der Menschen ausgehen würde. Nach Angaben des ehemaligen Ministers werden die Tiere vor der Schlachtung getestet, und die Kontrollen würden Gefahren für die Verbraucher ausschließen.
Florin Barbu kritisierte die Entscheidung der Europäischen Kommission und erklärte, Rumänien könne den Export lebender Tiere in Länder außerhalb der Europäischen Union fortsetzen. Er behauptete, der kommissarische Ministerpräsident Ilie Bolojan könne diese Entscheidung im Wege politischer Verantwortung treffen, da die europäische Maßnahme seiner Ansicht nach keine Sanktionen für Exporte in Drittländer vorsehe.
Barbu forderte den Ministerpräsidenten auf, die von der Europäischen Kommission am 17. Juni getroffene Entscheidung sorgfältig zu prüfen und die Wiederaufnahme des Handels zu ermöglichen. Das Exportverbot wurde vor dem Hintergrund von Bedenken hinsichtlich der Ausbreitung von Krankheiten unter den Tieren verhängt.
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