Der Verein HaiCăSePoate gab am Mittwoch auf Facebook bekannt, dass die Autobahnen A7 und A8 sowie die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur in Moldau offiziell die Aufmerksamkeit der Europäischen Kommission erlangt haben. Die Antwort wurde im Rahmen der Petition Nr. 1834/2025 übermittelt, mit der die Organisation beantragt hatte, diese Projekte als europäische strategische Vorhaben einzustufen.
Die Europäische Kommission erkannte an, dass der Osten Rumäniens vor dem Hintergrund der durch den Krieg in der Ukraine entstandenen Sicherheitslage besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Die Institution wies darauf hin, dass die Investitionen durch die Connecting Europe Facility, die Kohäsionsfonds, die Regionalfonds und den SAFE-Mechanismus unterstützt werden können. Für die Strategie zur militärischen Mobilität förderfähige Projekte könnten zusätzliche Finanzmittel erhalten.
Die Vertreter des Vereins betonen jedoch, dass die Verantwortung für die Umsetzung bei Rumänien bleibt. Ciprian Mitoșeriu, der Vorsitzende der Organisation, ist der Ansicht, dass die A8 von europäischer Bedeutung ist, da sie Moldau mit dem Westen des Landes, der Republik Moldau und der Ukraine verbinden wird.
Die Petition wurde aus verfahrenstechnischen Gründen geschlossen, doch der Verein erklärt, dass der Vorstoß einen Etappensieg errungen habe.
Die A7 ist 453 Kilometer lang und verläuft zwischen Ploiești und Siret; mehr als die Hälfte der Strecke ist für den Verkehr freigegeben oder befindet sich im Bau.
Die A8 ist etwa 305 Kilometer lang und verläuft zwischen Târgu Mureș und Ungheni; für mehr als 90 % der Strecke bestehen Verträge für Planung oder Bauausführung.
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