Die Werft Mangalia wird erneut zur Versteigerung ausgeschrieben, nachdem das Gericht den gebündelten Verkauf des funktionsfähigen Vermögens genehmigt hat, das sich im Besitz des insolventen Unternehmens befindet. Das erste Verfahren wird beim Marktwert von 184 Millionen Euro beginnen; der Preis kann jedoch schrittweise gesenkt werden, wenn keine Bieter auftreten.
Der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter CITR wird den im Zivilprozessgesetz vorgesehenen Mechanismus anwenden, mit Schwellenwerten von 100 %, 75 % und 50 % des Schätzwerts. In Extremfällen, wenn auch bei 50 % kein Interesse besteht, könnte das Verfahren auf einem niedrigeren Niveau fortgesetzt werden.
Die neue Regelung ersetzt die zuvor von den Gläubigern genehmigte Strategie, die sechs monatliche Versteigerungen zum unveränderten Preis von 184 Millionen Euro vorsah. Die ersten drei Versteigerungen fanden keinen Käufer, wobei das Ausbleiben von Angeboten unter anderem auf den großen Unterschied zwischen dem Marktwert und dem Liquidationswert zurückgeführt wurde, der auf 84,1 Millionen Euro geschätzt wird.
Das Paket umfasst Grundstücke, Gebäude, Ausrüstung, Lagerbestände und Unterbringungseinrichtungen und ist auf die vollständige Übertragung der Tätigkeit an einen Investor ausgerichtet. CITR zufolge besteht das Ziel darin, die Wirtschaftstätigkeit wieder aufzunehmen und das industrielle Profil der Werft zu erhalten.
Der Verkauf erfolgt vor dem Hintergrund von Schulden in Höhe von mehr als 2,1 Milliarden Lei. In die ergänzende Forderungstabelle wurden kürzlich 193,4 Millionen Lei aufgenommen, davon werden 119,6 Millionen Lei von der ANAF gefordert, während mehr als 25 Millionen Lei auf Ansprüche der Beschäftigten entfallen. Die unzureichenden Mittel verringern die Chancen der nicht besicherten Gläubiger, ihr Geld zurückzuerhalten.
Parallel dazu haben die Behörden die Werft für einen möglichen Militärvertrag über 920 Millionen Euro vorgesehen, der über das SAFE-Programm finanziert würde und den Bau von vier Schiffen bis 2030 umfassen soll.
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