Im Jahr 2025 berichtete Rumänien von einem Haushaltsdefizit von 7,65 % des BIP, was 146 Milliarden Lei entspricht, ein Rückgang im Vergleich zu 8,67 % im Jahr 2024. Dies ist eine besorgniserregende Situation, da das Land die von der Europäischen Union seit 2019 festgelegte Defizitgrenze von 3 % des BIP nicht eingehalten hat. Haushaltsdefizite erhöhen die Staatsverschuldung, und frühere Regierungen haben große Summen sowohl auf dem Binnen- als auch auf dem Außenmarkt geliehen, um hohe Ausgaben zu decken.
Diese Verschuldung hat zu steigenden Zinskosten geführt, die 2024 50,5 Milliarden Lei erreichten. Schätzungen zeigen, dass Rumänien im Jahr 2026 fast 10 % der Staatseinnahmen für die Zinszahlungen aufwenden wird, der höchste Prozentsatz in der EU. Diese Situation unterstreicht die mangelnde fiskalische Verantwortung der Politiker und die negativen Auswirkungen auf die Bonität des Staates.
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