Laut einem Bericht der OECD sieht sich Rumänien mit einer drastischen wirtschaftlichen Verlangsamung konfrontiert, mit einer geschätzten Wachstumsrate von nur 0,9 % im Jahr 2024 und 0,7 % im Jahr 2025, mit einer leichten Erholung erst im Jahr 2027. Die wirtschaftliche Aktivität wird durch den Rückgang der externen Nachfrage und durch fiskalische Konsolidierungsmaßnahmen beeinträchtigt, die den Konsum der Bevölkerung, den Motor der Wirtschaft, verringert haben. Die Inflation bleibt hoch, geschätzt auf 6,6 % im Jahr 2026, angeheizt durch die schnellen Lohnerhöhungen im öffentlichen Sektor. Das Haushaltsdefizit wird im Jahr 2024 9,3 % des BIP erreichen, und die Staatsverschuldung steigt schnell an. Der Bericht hebt die Notwendigkeit struktureller Reformen und einer disziplinierteren Fiskalpolitik hervor, um die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Zu den Risiken für die Zukunft gehören Verzögerungen bei der Absorption europäischer Mittel und zunehmender Druck auf die öffentlichen Ausgaben.
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