Die Zahl der Insolvenzen verzeichnete in den ersten Monaten des Jahres 2026 einen Anstieg von 12%, wobei die Mehrheit aus Nordamerika stammt, wo die Insolvenzen um 22% gestiegen sind, zeigt eine von Coface durchgeführte Untersuchung.
Geopolitische Spannungen und steigende Beschaffungskosten tragen zu dieser Situation bei, und die Prognosen deuten auf einen globalen Anstieg der Insolvenzen um 6% für 2026 hin.
Die am stärksten betroffenen Sektoren sind das Bauwesen, die chemische Industrie und die Textilindustrie, die mit hohen Kosten und geringer Nachfrage konfrontiert sind.
Die staatlichen Interventionen waren begrenzt, und die fiskalische Unterstützung aus den großen europäischen Volkswirtschaften ist im Vergleich zur Pandemiezeit erheblich geringer. Diese fragile Situation wird durch die hohen Zinssätze verschärft, die die Fähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen, ihre Schulden zu refinanzieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Insolvenzen weiterhin zunehmen und die wirtschaftlichen Aussichten besorgniserregend bleiben.
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