Nach einem inoffiziellen Dokument, das POLITICO konsultiert hat, fordern Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande und Litauen die Europäische Union auf, strengere Maßnahmen gegen unlautere Handelspraktiken zu ergreifen.
Das Dokument, das am Freitag der Europäischen Kommission und anderen Mitgliedstaaten übermittelt wurde, schlägt die Schaffung defensiverer Handelsinstrumente und eine häufigere Einleitung von Untersuchungen zu Verstößen gegen Handelsregeln vor. Obwohl China nicht ausdrücklich erwähnt wird, sind die Hinweise darauf offensichtlich durch Formulierungen, die auf Verstöße gegen den multilateralen Rahmen durch bestimmte Handelspartner hinweisen. Die fünf Länder fordern außerdem, dass die Gemeinschaftsblock proaktiver bei der Meldung dieser Verstöße an die Welthandelsorganisation ist. Weitere Vorschläge umfassen legislative Änderungen, um die Umgehung von Handelsuntersuchungen durch ausländische Unternehmen zu verhindern und die direkte Anwendung von Anti-Subventionssteuern.
Die Europäische Kommission wird am 29. Mai eine Debatte über die langfristige Strategie der EU in Bezug auf Peking organisieren.
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