Die Dürre hat die Getreideproduktion in den Landkreisen Timiș, Bihor und Satu Mare drastisch beeinträchtigt, während die klimatischen Bedingungen in den übrigen Landesteilen besser waren als in den vergangenen Jahren. Das erklärte der kommissarische Landwirtschaftsminister Tanczos Barna auf einer Pressekonferenz im Victoria-Palast.
Dem Minister zufolge ist die Logistik derzeit das größte Problem der rumänischen Landwirte. Der Transport des Getreides zum Hafen von Constanța ist erschwert, während die Blockierung von Routen und Hafenkapazitäten die Möglichkeiten zur Vermarktung der Produktion einschränkt.
Tanczos Barna erklärte, Frankreich habe aufgrund der Dürre Getreide für die Tierfütterung angefordert, während die Ukraine Rumänien um bessere Bedingungen für den Getreidetransit gebeten habe. Rumänien könne bedürftige Staaten unterstützen, doch der Minister betonte, dass der rumänische Landwirt Priorität haben müsse und in der Lage sein müsse, seine Ernte zu verkaufen.
Das Landwirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium beraten mit den Bauernverbänden über die Sicherung von Transportkapazitäten sowie der benötigten Waggons, Lokomotiven und Routen. Ziel ist es, dass das Getreide den Hafen erreicht und exportiert werden kann, damit die von den Landwirten erzeugte Produktion in Einnahmen umgewandelt wird.
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