Die Ölpreise bereiten sich auf einen möglichen Angebots-Schock infolge der US-Angriffe auf den Iran vor, die Ängste über eine Blockade der Straße von Hormuz ausgelöst haben, durch die täglich etwa 13 Millionen Barrel Öl transportiert werden.
Analysten warnen, dass die Spannungen in einen größeren militärischen Konflikt eskalieren könnten, was die Ölströme im Nahen Osten erheblich beeinträchtigen würde. Vandana Hari, CEO von Vanda Insights, betont, dass gegenseitige Angriffe die Exporte erheblich stören könnten, es sei denn, die USA neutralisieren die iranischen maritimen Fähigkeiten. Die Straße von Hormuz ist zu einem Brennpunkt der Krise geworden, wobei die Revolutionsgarden Handelsfahrzeuge warnen, die Zone nicht zu durchqueren. Zu den extremen Szenarien gehört nicht nur der Verlust der iranischen Exporte, sondern auch die vollständige Blockade der Seewege, was zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise führen könnte.
Brent-Öl schloss am Sonntag bei 80 Dollar pro Barrel, mit erhöhten Risiken für Angebotsstörungen. Analyst Andy Lipow schätzt die Wahrscheinlichkeit auf 33%, dass der Iran die saudische Infrastruktur angreift und die Straße von Hormuz vollständig schließt, wenn er sich bedroht fühlt.
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