Die grenzüberschreitende Migration der wohlhabendsten Familien der Welt hat im Jahr 2025 ein beispielloses Niveau erreicht, so Experten in der Beratung. Die Nachfrage nach Umsiedlung und Staatsbürgerschaftsdiensten ist vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und schneller Veränderungen in der Wirtschaftspolitik gestiegen.
Ein UBS-Bericht zeigt, dass 36% der befragten Milliardäre mindestens einmal umgezogen sind, während 9% einen Umzug in Betracht ziehen. Bei den unter 54-Jährigen liegt der Prozentsatz bei 44%. Henley & Partners bestätigt diesen Trend und erhält Anfragen aus 218 Nationalitäten, was einem Anstieg von 28% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Hauptfaktoren, die zu dieser Migration beitragen, sind geopolitische Instabilität und das Erodieren des Vertrauens in politische Systeme. Zum Beispiel ziehen in den USA 49% der Bürger in der Diaspora in Betracht, auf ihre Staatsbürgerschaft zu verzichten. Bevorzugte Ziele sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Portugal, Griechenland, Italien, Monaco und Singapur, die alle Stabilität und steuerliche Vorteile bieten. Auch neue Interessenszentren entstehen, wie Saudi-Arabien und bestimmte Karibikstaaten, die attraktive Staatsbürgerschaftsprogramme anbieten.
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