Eugen Rădulescu, der Berater des Gouverneurs der BNR, Mugur Isărescu, hat ein Alarmzeichen bezüglich der Auswirkungen der Sonderrenten auf die rumänische Gesellschaft geschlagen. Er schätzt, dass über fünf Millionen Rumänen gezwungen sein werden, bis zum Alter von 70 Jahren zu arbeiten, aufgrund der gestiegenen Zahl von Sonderrentnern, die 200.000 übersteigt. Rădulescu betont, dass die Sonderrenten fast 1% des BIP erreichen und warnt, dass, wenn die Situation nicht gelöst wird, eine dramatische soziale Kluft entstehen wird. Er kritisiert die Privilegien, die den Sonderrentnern gewährt werden, einschließlich des Rentenalters, das im Vergleich zu internationalen Standards als absurd angesehen wird.
Außerdem weist Rădulescu auf die steigende Staatsverschuldung Rumäniens hin, die 60% des BIP überschreitet, was die wirtschaftliche Stabilität des Landes beeinträchtigt. Parallel dazu hat das Verfassungsgericht Schwierigkeiten bei der Ausarbeitung der Begründung für die Entscheidung zur Reform der Richterpensionen, was die Verkündung des Gesetzes durch Präsident Nicușor Dan verzögert.
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