Die Börsen in den Golfstaaten haben seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten unterschiedliche Entwicklungen verzeichnet, wobei die Investoren auf die Schwankungen des Ölpreises und die geopolitische Unsicherheit reagierten.
Der Aktienindex Omans ist seit dem 1. März um 9,3% gestiegen, während die saudische Börse Tadawul um 5,8% zulegte. Im Gegensatz dazu ist der DFM-Index in Dubai um fast 16% gefallen, und Katar sowie Bahrain haben etwa 4% bzw. 7,2% verloren.
Das Wachstum des saudischen Marktes hängt mit dem Anstieg der Ölpreise zusammen, und Oman hat von Kapitalzuflüssen von Investoren profitiert, die nach sichereren Märkten suchen. Der Brent-Ölpreis schwankte um die 100 Dollar pro Barrel, und der Analyst Damanick Dantes betont, dass die Aufrechterhaltung über 80 Dollar vorteilhaft für Saudi-Arabien ist. In Dubai gab es eine teilweise Erholung des Index, aber Analysten empfehlen Vorsicht und warnen, dass mögliche Erholungen vorübergehend sein könnten.
In diesem Kontext suchen Investoren nach Möglichkeiten, aber die meisten bevorzugen einen vorsichtigen Ansatz, bis die geopolitische Situation geklärt ist.
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