Die Sommersonnenwende am 21. Juni markiert den Beginn des astronomischen Sommers auf der Nordhalbkugel, wenn die Sonne den höchsten Punkt am Himmel erreicht und den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres erzeugt. Das Wort 'Sonnenwende' stammt aus dem Lateinischen und bedeutet 'Pause' der Sonne, die sich am stärksten zur Erde neigt. Im Gegensatz dazu findet auf der Südhalbkugel der kürzeste Tag des Jahres statt, was den Beginn des Winters signalisiert. Im Laufe der Geschichte wurden die Sonnenwenden durch Feste und Monumente gefeiert, wie Stonehenge. Die Sommersonnenwende ist mit Volksbräuchen verbunden, wie dem Fest der Sânziene, das als magische Nacht gilt, die günstig für Liebeszauber ist. Sie ist auch mit der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers verbunden, der am 24. Juni gefeiert wird. Diese Traditionen spiegeln die uralten Überzeugungen über die Energie und die Kraft der Sommersonnenwende wider.
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