Die mexikanischen Behörden haben eine signifikante Verschmutzung im Golf von Mexiko gemeldet, wobei sich das Öl über etwa 600 Kilometer ausbreitet und rund 200 Kilometer Küste in den Staaten Veracruz und Tabasco betroffen sind. Bislang haben die Einsatzteams 430 Tonnen Kohlenwasserstoffe aus dem betroffenen Gebiet gesammelt. Analysen deuten darauf hin, dass die Verschmutzung von einem in der Nähe des Hafens von Coatzacoalcos verankerten Schiff stammen könnte, aber auch von natürlichen Ölquellen.
Der Vorfall hat mindestens sieben geschützte Naturgebiete betroffen, darunter das Biosphärenreservat Los Tuxtlas und den Nationalpark Veracruz Reef System. Die Umweltbehörden haben die Auswirkungen auf mehrere Tierarten, einschließlich Meeresschildkröten und Vögel, bestätigt. Obwohl der Vorfall Kontroversen ausgelöst hat, behaupten die Beamten, dass keine schweren ökologischen Schäden festgestellt wurden und die Reinigungsarbeiten fortgesetzt werden.
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