Laut der Studie „Zustand des Klimas – Rumänien 2025“ ist die durchschnittliche Jahrestemperatur bereits um mehr als 3°C im Vergleich zum Zeitraum 1971–2000 gestiegen, und die Jahre 2023 und 2024 waren die heißesten in der Geschichte der Messungen. Die Klimaprojektionen zeigen in einem pessimistischen Szenario einen Anstieg von bis zu 4,24°C bis zum Ende des Jahrhunderts, was insbesondere im Süden des Landes zu bis zu 160 Tagen pro Jahr mit extremen Temperaturen führen könnte.
Bukarest, an dritter Stelle in Europa in Bezug auf das Risiko der durch extreme Temperaturen bedingten Sterblichkeit, könnte bis zum Ende des Jahrhunderts bis zu 50.000 Todesfälle verzeichnen. Diese Verwundbarkeit wird hauptsächlich durch unkontrollierte städtische Entwicklung verursacht, die die Grünflächen erheblich reduziert und die Dichte der bebauten Flächen erhöht, was die Ansammlung von Wärme begünstigt und die natürliche Belüftung einschränkt. Experten weisen darauf hin, dass diese klimatischen Veränderungen direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben und empfehlen dringende Maßnahmen zur städtischen Anpassung, wie die Erweiterung der Grünflächen, die Reduzierung der versiegelten Flächen und die Implementierung von Lösungen zur Abkühlung der Städte.
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