Mehrere europäische Verbände, einschließlich der UEFA, ziehen einen Boykott der Weltmeisterschaft in Betracht, wenn der FIFA-Präsident Gianni Infantino nicht von seinem Plan abrückt, einen Teil der neuen Tochtergesellschaft FIFA Forward Enterprise, die auf 20 Milliarden Dollar geschätzt wird, an private Investoren zu verkaufen.
Die UEFA wird ein Dringlichkeitstreffen einberufen, um dieses Problem zu besprechen, da die europäischen Verbände nicht über die FIFA-Strategie vor der offiziellen Ankündigung informiert wurden. Die UEFA hat den Vorschlag kritisiert und erklärt, dass dieser die akzeptablen Grenzen überschreitet und dass die Governance des Fußballs nicht als Handelsgut behandelt werden sollte.
Die Spannungen zwischen der UEFA und der FIFA haben zugenommen, und der UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat seine Unzufriedenheit mit der Führung von Infantino zum Ausdruck gebracht. Die FIFA hingegen behauptet, dass die neue Struktur die Verteilung größerer Beträge an die Mitgliedsverbände ermöglichen wird, aber der Widerstand der UEFA könnte den kommerziellen Erfolg der Weltmeisterschaft ernsthaft gefährden.
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