Der niederländische Fußballverband (KNVB) hat die Organisation eines internationalen Gipfels in Amsterdam ohne den Präsidenten der FIFA, Gianni Infantino, gefordert, um über eine tiefgreifende Reform der Governance des Weltverbandes zu diskutieren. Der KNVB betont die Notwendigkeit einer neuen Führung ab 2027 und erklärt, dass eine einfache Änderung des Präsidenten nicht ausreichen wird. Nachdem er die Wiederwahl von Infantino im Jahr 2023 unterstützt hat, ist der Verband zu dem Schluss gekommen, dass er das Vertrauen in die aktuelle Führung verloren hat und die übermäßige Konzentration der Macht um den Präsidenten anprangert.
Der KNVB ist der Ansicht, dass der Prozess im Zusammenhang mit dem Projekt 'FIFA Forward Enterprise' einen Wendepunkt in seiner Beziehung zu Infantino markiert hat. Der Verband plädiert für eine starke und glaubwürdige Organisation mit einer konsolidierten Governance und erhöhter Transparenz, die den Schwerpunkt auf Menschenrechte und Nachhaltigkeit legt. Der KNVB schlägt einen Gipfel vor, um die Zukunft der FIFA zu definieren und eine Führung zu identifizieren, die in der Lage ist, diese Veränderungen umzusetzen.
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