Im Rahmen des EU-Ministerrats hat der Energieminister Bogdan Ivan die Anbindung Rumäniens an die neue 'Energieautobahn' angekündigt, die die Verbindung zu den Stromnetzen Westeuropas erleichtert. Die Investitionen für die Interkonnektivität werden aus europäischen Fonds unterstützt, die bis 2035 etwa 30 Milliarden Euro erreichen können.
Das strategische Projekt sieht eine Verdopplung der Interkonnektivitätskapazität Rumäniens von 4.000 MW auf 7.200 MW vor. Außerdem wird Rumänien vom Grünen Korridor profitieren, der die Energie aus Aserbaidschan verbindet. Ivan betonte die Bedeutung dieses Projekts zur Senkung der Energiepreise und zur Erhöhung der Energiestabilität. In Zusammenarbeit mit Ungarn und Österreich wird Rumänien ein Memorandum zur Beantragung europäischer Fonds ausarbeiten und schätzt, dass bis 2028 eine Anbindung an die Energiemärkte im Westen, wie Frankreich, erfolgen wird.
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