OpenAI fordert die Regierung der Vereinigten Staaten auf, mit nationalen Regulierungsbehörden bei der Entwicklung internationaler Standards zur Bewertung und Einstufung der mit künstlicher Intelligenz verbundenen Risiken zusammenzuarbeiten. Der Vorschlag wurde am Montag vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die rasche Entwicklung und Nutzung der Technologie vorgelegt.
Das US-Start-up empfiehlt die Nutzung des Internationalen Netzwerks für Messung, Bewertung und Wissenschaft fortgeschrittener KI, das 2024 vom Zentrum für KI-Standards und Innovation gegründet wurde, einer mit der US-Regierung verbundenen Einrichtung. Dem Netzwerk gehören die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, Frankreich, Kanada, das Vereinigte Königreich, Japan und Südkorea an.
OpenAI stellt klar, dass die Standards keine Genehmigung vor der Vermarktung eines KI-Modells vorschreiben würden. Jede Regierung würde selbst entscheiden, ob und wie sie diese in nationales Recht überführt. Das Unternehmen schlägt vor, die Kriterien in Konsultation mit Vertretern der Industrie, unabhängigen Experten und akademischen Forschern auszuarbeiten.
Die Forderungen nach einer engeren internationalen Koordinierung haben in den vergangenen Monaten zugenommen, bislang jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Die Regierung von Donald Trump steht neuen regulatorischen Verpflichtungen zurückhaltend gegenüber und betrachtet die Entwicklung von KI als globalen Wettbewerb, den die Vereinigten Staaten mit einem permissiven und auf Deregulierung ausgerichteten Ansatz gewinnen müssen.
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