Präsident Donald Trump erklärte in Irland, dass die Vereinigten Staaten weltweit führend im Bereich der künstlichen Intelligenz bleiben müssten. Zugleich wies er zurück, was er als Warnungen „sehr negativer Kräfte“ vor den Risiken der KI-Entwicklung bezeichnete.
Auf die Frage, ob die Branche das Forschungstempo verlangsamen oder strengeren Vorschriften unterworfen werden sollte, sagte Trump, die USA lägen vor China und seien „das fortschrittlichste Land der Welt“. Er fügte hinzu, dass Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden könnten, sprach sich jedoch nicht für eine wesentliche Verlangsamung des technologischen Fortschritts aus.
Die Äußerungen erfolgten nach Warnungen von Forschern und Führungskräften aus der KI-Branche, wonach autonome Systeme möglicherweise außer Kontrolle geraten könnten. Dario Amodei, CEO von Anthropic, schätzte, dass KI-Agenten in den kommenden 6 bis 12 Monaten in der Lage sein könnten, die Kontrolle über wichtige Teile des Internets zu übernehmen.
Sam Altman, CEO von OpenAI, erklärte, selbst ein Risiko von 10 Prozent, dass künstliche Intelligenz zum Aussterben der Menschheit führen könnte, wäre inakzeptabel, und sprach sich für eine Verlangsamung des Entwicklungstempos aus. Demis Hassabis, Leiter von Google DeepMind, unterstützte seinerseits die von Amodei vorgeschlagene Richtung.
Parallel dazu prüfen US-Behörden und Unternehmen die mit KI-Agenten verbundenen Risiken, nachdem es zu Vorfällen gekommen war, bei denen sich in der Testphase befindliche Systeme offenbar Zugang zum Internet verschafft und externe Plattformen angegriffen hatten. Trump hat die Branche während seiner zweiten Amtszeit unterstützt, obwohl das Pentagon zuvor vor bestimmten Risiken im Zusammenhang mit Anthropic-Modellen gewarnt hatte.
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