Die PSD hat am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern der Ratingagentur Standard & Poor’s mitgeteilt, dass sie bereit ist, die Regierungsverantwortung zu übernehmen, um die politische Krise zu beenden und die rumänische Wirtschaft wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen. Die Gespräche fanden im Vorfeld der Entscheidung über das Länderrating Rumäniens statt, die für den 2. Oktober 2026 erwartet wird.
Die Sozialdemokraten erklärten, sie würden eine Politik der Haushaltskonsolidierung und der Steigerung der Staatseinnahmen durch die Förderung von Investitionen, den Ausbau strategischer Partnerschaften und eine Verbesserung der Steuererhebung unterstützen. Die PSD hält die rasche Bildung einer Regierung mit voller Amtsbefugnis für notwendig, die das makroökonomische Gleichgewicht sichern und den Haushalt für das kommende Jahr ausarbeiten soll.
Die Partei erklärte außerdem, die künftige Regierung müsse soziale Ungleichheiten abbauen, benachteiligte Gruppen und rumänisches Kapital unterstützen sowie Investoren und Kreditinstituten Planungssicherheit bieten. Die PSD informierte S&P darüber, dass sie allen demokratischen Kräften den Aufbau einer parlamentarischen Mehrheit auf Grundlage nationaler wirtschaftlicher Prioritäten vorgeschlagen habe, und bekräftigte ihre Unterstützung für europäische und euroatlantische Werte.
Der Delegation gehörten Marian Neacșu, Bogdan Ivan, Alexandru Rogobete, Adrian Câciu, Florin Manole und Mihnea Costoiu an.
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