Die Vizepremierministerin Oana Gheorghiu hat die Bedeutung des politischen Willens für die Umsetzung wesentlicher Reformen in Rumänien hervorgehoben, in einer Zeit, die von einer anhaltenden politischen Krise geprägt ist. Im Rahmen der Konferenz 'The Economist Romania Government Roundtable' verglich Gheorghiu die Situation des Landes mit einem Schiff auf einem stürmischen Meer, das ein Feuer an Bord hat, wobei nicht alle Beteiligten sich auf die Lösung der Probleme konzentrieren. Sie prangerte den Mangel an politischer Kohäsion an und betonte, dass die Politiker für die Stagnation der Reformen verantwortlich sind. Gheorghiu rief die Bürger dazu auf, Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben, und erklärte, dass die Rumänen sich nicht mehr mit Wahlgeschenken zufrieden geben, sondern anständige öffentliche Dienstleistungen, fließendes Wasser, Straßen und ein effektives Bildungssystem wünschen.
Sie ermutigte die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft an diesem Vorhaben und betonte, dass Rumänien über die notwendigen Ressourcen verfügt, um erfolgreich zu sein, aber dass es einen echten politischen Willen braucht, um Fortschritte zu erzielen.
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