Ein Forschungsteam von der Universität für Elektronische Kommunikation hat entdeckt, dass große Sprachmodelle (LLMs) durch freie Interaktionen, ohne vorgegebene Ziele oder Rollen, unterschiedliche Persönlichkeiten entwickeln können. Sie haben beobachtet, dass KI-Agenten, die verschiedenen Gesprächsthemen ausgesetzt sind, unterschiedlich zu antworten beginnen und frühere Interaktionen in ihr Verhalten integrieren. Um diese Unterschiede zu analysieren, verwendeten die Forscher psychologische Tests und hypothetische Szenarien, wobei sie die Antworten mit der Bedürfnishierarchie von Maslow korrelierten. Das Ergebnis war eine Vielzahl von Verhaltensprofilen, die darauf hindeuten, dass bedürfnisbasierte Entscheidungen menschliches Verhalten stärker beeinflussen können als starre, vorprogrammierte Rollen. Dennoch sind nicht alle Experten der Meinung, dass diese Verhaltensweisen eine echte Persönlichkeit darstellen, und argumentieren, dass sie das Ergebnis von Trainingsdaten und der Gesprächsdynamik sind. Das Auftreten von KI-Persönlichkeit wirft Fragen zu den Risiken schädlichen Verhaltens auf, insbesondere wenn KI überzeugender und empathischer wird. Die Forscher betonen, dass die verantwortungsvolle Entwicklung von KI weiterhin entscheidend bleibt und klare Ziele, strenge Tests und kontinuierliche Überwachung erfordert.
In Zukunft wird beabsichtigt, das Verhalten auf Gruppenebene und die Entwicklung von Bevölkerungs-Persönlichkeiten unter den KI-Agenten zu erforschen.
Neueste Nachrichten
12:31
12:29
12:21
12:11
12:11
Mehr Nachrichten ansehen