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Die Europäische Weltraumagentur (ESA) hat am Mittwoch die Mission SMILE zur Beobachtung der Sonnenwinde, die mit dem Magnetfeld der Erde interagieren, verschoben.
Der Start des Satelliten SMILE, der am Donnerstag vom Weltraumzentrum Kourou in Französisch-Guayana stattfinden sollte, wurde aufgrund eines technischen Problems, das bei der Produktion einer Komponente des Vega-C-Trägersystems aufgetreten ist, ausgesetzt. Die ESA hat mitgeteilt, dass der Start auf ein späteres Datum neu terminiert wird, gemäß den Informationen des Hauptauftragnehmers, der italienischen Firma Avio. Die Sonnenwinde, die durch koronale Massenauswürfe von der Sonne erzeugt werden, können Geschwindigkeiten von bis zu 2 Millionen Kilometern pro Stunde erreichen. Diese Partikelströme können mit der Erdatmosphäre interagieren und Phänomene wie Polarlichter hervorrufen, können aber auch Sonnenstürme erzeugen, die Satelliten und Telekommunikationssysteme beeinträchtigen.
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