Das chinesische Startup BrainCo, gegründet 2015 im Harvard Innovation Labs, entwickelt Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI), die die Steuerung externer Geräte durch Gedanken ermöglichen, ohne dass chirurgische Eingriffe erforderlich sind, im Gegensatz zu Neuralink, das Gehirnimplantate verwendet.
BrainCo hat Investitionen von etwa 280 Millionen Dollar angezogen und beabsichtigt, Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen wie ALS durch bionische Prothesen und tragbare Geräte zu helfen. Das Unternehmen plant, seine Anwendungen auf Behandlungen für ADHS und Depressionen sowie auf Elektronikprodukte für Verbraucher auszudehnen.
Die chinesische Regierung betrachtet Neurotechnologie als strategisches Gebiet, das in den fünfjährigen Entwicklungsplan aufgenommen wurde, und hat eine eigene Kategorie in der Krankenversicherung für diese Geräte geschaffen. Obwohl die aktuellen Anwendungen hauptsächlich medizinischer Natur sind, sehen Investoren ein langfristiges Potenzial in der Verstärkung kognitiver Fähigkeiten, was gleichzeitig ethische Fragen und den Schutz persönlicher Daten im Kontext des Wettbewerbs zwischen den Vereinigten Staaten und China aufwirft.
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