Eine etwa zwei Meter lange Anakonda wurde im Gras am Ufer der Donau zwischen den Ortschaften Kirchroth und Oberzeitdorn in Niederbayern, Deutschland, gefunden. Die aus Südamerika stammende Schlangenart wurde von einer Frau entdeckt, die die Behörden alarmierte.
Polizisten, Feuerwehrleute und ein Reptilienexperte trafen am Ort des Geschehens ein. Sie bestätigten, dass es sich bei dem Tier um eine Anakonda handelte, eine Art, die in dieser Region nicht natürlicherweise vorkommt. Da die Einsatzkräfte nicht über die spezielle Ausrüstung zur Gefangennahme solcher Reptilien verfügten, wurde der Einsatz mit improvisierten Mitteln durchgeführt.
Die Feuerwehrleute verwendeten eine große Plastikbox, ein Reinigungsgerät und dicke Schutzhandschuhe. Der Experte warnte sie, dass die Schlange beißen und aggressiv werden könne, doch die Anakonda blieb ruhig, und einem Polizisten gelang es, sie ohne größere Zwischenfälle in die Box zu setzen.
Der zitierten Quelle zufolge soll das Tier längere Zeit in Gefangenschaft gehalten worden sein. In Bayern ist die Haltung von Anakondas nur unter strengen Bedingungen erlaubt, da die Reptilien als gefährliche Wildtiere gelten. Die Behörden haben bislang nicht festgestellt, wem die Schlange gehörte oder wie sie an das Ufer der Donau gelangte.
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