Der Präsident der Ukraine, Volodymyr Zelensky, hatte ein etwa 30-minütiges Treffen mit Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo im Rahmen seines offiziellen Besuchs in Italien. Dieses Gespräch fand vor dem Hintergrund der Bemühungen der Ukraine statt, ihre internationale Unterstützung zu stärken, insbesondere im Kontext eines amerikanisch-russischen Abkommens, das als vorteilhaft für Moskau angesehen wird. Nach dem Treffen mit dem Papst wird Zelensky auch mit der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni sprechen. Sein Besuch folgt intensiven Konsultationen in London und Brüssel, wo er mit europäischen Führern und NATO-Beamten gesprochen hat.
Papst Leo XIV. bekräftigte die Unterstützung des Vatikans für die Ukraine und die Bereitschaft, Friedensverhandlungen zu beherbergen. Zelensky erwähnte, dass die Gespräche mit Washington in sensiblen Fragen blockiert sind und dass in Brüssel weiterhin Meinungsverschiedenheiten über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte bestehen. Rustem Umerov, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, war kürzlich in den USA, um die Kooperationspläne mit Washington zu überprüfen.
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