Der Präsident der Ukraine, Volodymyr Selenskyj, hat tiefes Frustration gegenüber Wladimir Putin geäußert, nachdem die Friedensverhandlungen in Genf keine Fortschritte gebracht haben. In einem Beitrag auf X und in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan erklärte Selenskyj, dass er keine "Geschichte" brauche, um den Krieg zu beenden, da er der Meinung ist, dass historische Diskussionen nur eine Taktik zur Verzögerung sind. Er kritisierte die russische Delegation für ihre langen historischen Ausführungen und betonte, dass er sich auf die Lösung des Konflikts konzentrieren möchte, nicht auf die historischen Gründe dafür. Er erwähnte auch, dass er mehr Städte in Russland besucht hat, als Putin die Ukraine besucht hat, was ihm ein tieferes Verständnis der russischen Mentalität vermittelt. Die jüngsten Verhandlungen wurden als "schwierig" beschrieben, mit begrenzten Fortschritten aufgrund sensibler territorialer Probleme. Selenskyj betonte, dass es entscheidend ist, dass die Führer direkt zusammenarbeiten, um den Krieg zu beenden, trotz seines Misstrauens gegenüber Putin, den er für den Tod vieler Menschen in der Ukraine verantwortlich hält.
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