Ngozi Okonjo-Iweala, die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), erklärte, dass das multilaterale System und die bekannte Weltordnung sich grundlegend verändert haben, und betonte die Notwendigkeit, das globale Handelssystem zu reformieren.
Bei der Eröffnung der 14. Ministerkonferenz der WTO, die vom 26. bis 29. März in Yaoundé, Kamerun, stattfand, erwähnte sie, dass, obwohl 72 % des globalen Handels gemäß den WTO-Vorschriften abgewickelt werden, erhebliche Unsicherheiten aufgrund der Konflikte im Nahen Osten und der Auswirkungen der amerikanischen Zölle bestehen bleiben. Okonjo-Iweala hob die Probleme hervor, mit denen die WTO konfrontiert ist, einschließlich der Lähmung des Streitbeilegungsorgans und des Mangels an Transparenz bei der Meldung von Subventionen, und wies darauf hin, dass 102 Mitglieder deren Nutzung nicht gemeldet haben. Dieser Mangel an Transparenz beeinträchtigt das Vertrauen zwischen den Mitgliedern und erschwert die Vereinbarungen für neue Reformen und Vorschriften.
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